Die Geschichte vom Fuchs mit der silbernen KugelIn diesem Jahr hatten wir zu unserer Weihnachtsfeier hohen Besuch, denn der Weihnachtsmann persönlich war zu uns gekommen. Aber dieses Mal sollte er nicht der Hauptdarsteller sein, wie jedes Jahr zu Weihnachten. In unserer festlich geschmückten Halle luden wir die Gäste zu einem Weihnachtsmärchen der besonderen Art ein. Die Anspannung war deutlich zu spüren, als sich unzählige Zuschauer in etwa einen Drittel der Halle platzierten und gespannt dem Treiben lauschten. Einige Mädchen der Reitgruppe betraten die Reithalle und schwatzen fröhlich durcheinander und hatten auch alle Wunschzettel dabei. Ebenso wie unsere drei Weihnachtswichtel Ma, Le und Lu. Sie hatten die Aufgabe mit ihrem Weihnachtspony und Wichtel Lu alle Wunschzettel einzusammeln und sie dem Weihnachtsmann zu übergeben. lötzlich wurde alles ruhig und die Reithalle wurde in Dunkelheit gehüllt. Ein grausiges Lachen war zu hören – das Lachen der bösen Hexe. Sie hasste Weihnachten und wollte es deshalb um jeden Preis zerstören. Deshalb stahl sie das Weihnachtspony und den Wichtel Lu, um so das Fest zu verhindern.
Ma und Le waren sehr traurig, als ihnen der Weihnachtsmann riet sie sollten schnellstmöglich das Pony wieder finden, um doch noch allen ein frohes Fest zu bescheren. Auf ihrer Suche trafen sie eine gute Fee. Sie sagte ihnen, sie sollen nach einem Fuchs Ausschau halten. Die Reise gestaltete sich nicht leicht und auf ihrem Weg trafen sie viele sonderbare Gestalten. Die Berggeister hatten nur ihre Arbeit im Sinn und sprangen ihnen elegant über die Hindernisse davon. Sie gaben ihnen den Tipp, doch mal bei den Elfen nachzufragen. Diese wollten aber lieber ihre Voltigierspiele auf dem Pferd fortführen.
Ein Fuchs kann doch auch ein rotbraunes Pferd sein. So bekamen die beiden Wichtel einen Geistesblitz und bemerkten, dass der Fuchs ihnen bereits begegnet war. Sie riefen nach ihm und er kam sogleich mit seiner silbernen Kugel, die den Zauber der bösen Hexe bannen und sie vertreiben würde.
Vielen Dank auch an E. Al- Rhashid, die uns die Bilder zur Verfügung gestellt hat.
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